ÜBER MICH

Andrea 2

Ich bin Andrea Girard. Über 20 Jahre als Werbefotografin und Photo Director haben mir beigebracht wie man Räume gestaltet, Atmosphäre schafft und das Wesentliche sieht. Ich habe Fashion fotografiert, People, Food – immer mit demselben Blick: Was macht diesen Moment aus? Was muss bleiben, was kann weg?

Genau diesen Blick bringe ich in die Gartengestaltung.

Wie alles anfing

Den Anfang hat mein Opa gemacht. Er war jeden Tag im Garten – und ich immer hinter ihm her, ohne wirklich zu verstehen was er da tat. Aber ich habe gespürt dass dieser Garten etwas Besonderes war. Weinbergschnecken durften auf meiner Hand laufen. Und jeden Sommer kamen die Hirschkäfer aus den alten Birnbäumen. Heute stehen sie auf der Roten Liste – ich habe bestimmt 30 Jahre keinen mehr gesehen.

In meinem Naturgarten in der Mecklenburgischen Schweiz habe ich in den letzten Jahren viel verstanden. Was Pflanzen brauchen, wie Räume sich verändern wenn sie leben dürfen, und warum es sich lohnt nicht alles aufzuräumen. Ich lese, beobachte, tausche mich mit Naturgartenexperten aus und schaue mir Pflanzungen an wo immer ich kann. Nicht weil ich muss – sondern weil mich die Natur nie aufhört zu faszinieren. Gerade mache ich die Ausbildung zur Pilzsachverständigen der DGfM. Weil es immer noch mehr zu verstehen gibt.

In Hamburg habe ich seit über zehn Jahren zwei Stadtterrassen. Am Anfang stand auch hier das Nichtwissen – und der Wille es herauszufinden. Seither habe ich Pflanzen ausgetauscht, Kästen verändert und vergrößert, Lösungen gefunden für die windige Seite genauso wie für die viel zu heiße Südseite. Heute tragen beide Terrassen von März bis November Blüten und leben. Das war kein Zufall – das war ein langer, schöner Lernprozess.

Hamburg ist mein Labor. Und jeder Balkon, jede Terrasse, jeder Innenhof in dieser Stadt ist eine Einladung.

Was mich antreibt ist ein einfacher Moment: eine Hummel die in meiner Blüte übernachtet. Ein Schmetterling der auftaucht obwohl ich ihn nicht eingeladen habe. Das Gefühl dass etwas funktioniert – dass der kleine Eingriff den ich gemacht habe, eine Reaktion ausgelöst hat die größer ist als ich.

Natürlich sterben mir auch Pflanzen weg. Werden von Schnecken aufgefressen. Manchmal möchte ich am liebsten Schneckenkorn auslegen – und tue es nicht. Weil es falsch wäre. Weil es andere Wege geben muss. Das Scheitern gehört dazu, es macht mich besser.

Ich finde es so niedrigschwellig dass ich nicht verstehe warum das nicht jeder macht. Wir nehmen uns so viel von der Natur. Man darf auch ruhig ein Stück zurückgeben. Ein Balkon, ein Garten, ein Innenhof – es muss nicht groß sein. Es muss nur gewollt sein.

Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Frankfurt, seit über 25 Jahren lebe ich in Hamburg. Parallel arbeite ich weiterhin im Bereich Fotografie und Design – der Blick bleibt derselbe, der Raum hat sich verändert.

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